Handball auf dem Tangrintel
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Unglückliche Niederlage in Neutraubling

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Nach großem Kampf mußte die HG Hemau/Beratzhausen ihre dritte, sicherlich sehr schmerzliche, Niederlage in Folge einstecken. Das Spiel beim bisher sieglosen Aufsteiger TSV Neutraubling endete 29:30 (16:12).

Der erste Durchgang lies keineswegs auf das Endergebnis schließen. Hemau spielte über weite Strecken aus einer sehr guten Abwehr über die schnellen Außenspieler einen geschickten Tempohandball und konnten auch im gebunden Spiel immer wieder mit überlegten und überraschenden Aktionen die gegnerische 6-0-Abwehr aushebeln. Dabei überzeugten alle aufgebotenen Spieler mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Auch Olli Edenharter zeigte im Kasten der Tangrintler eine gute Leistung. Somit spiegelte die 16:12 Halbzeitführung den Spielverlauf vollends wieder.

Leider machten sich im zweiten Spielabschnitt wieder die Mängel der letzten Spiele bemerkbar. Die Abwehr agierte plötzlich viel zu passiv und ermöglichte den jungen Neutraublingern binnen wenigen Minuten den 18:18 Ausgleich. Während Neutraubling zusehenst die Oberhand gewann, schwanden bei den jederzeit kämpfenden Hemauern merklich die Kräfte. Schuld daran, waren sicherlich die geringen Wechselmöglichkeiten: vor allem im Rückraum und Tor wäre bestimmt die ein oder andere Verschnaufpause von Nöten gewesen. Auch die Schiedsrichter entschieden nicht immer glücklich, was nur zu oft auf Kosten der Tangrintler ging. Vor allem Kanonier David Hillert wurde immer wieder nach dem Wurf in der Luft so attackiert, dass er Gefahr lief die Körperkontrolle zu verlieren und unkontrolliert zu Boden zu gehen. Dies blieb jedoch praktisch über 60 Minuten ungeahndet. Die Niederlage damit zu entschuldigen, wäre jedoch mehr als vermessen. Fakt ist, das Neutraubling den klar längeren Atem bewies und schließlich 10 Minuten vor dem Ende erstmals die Führung übernahm. Nach einer sehr ärgerlichen Bankstrafe gegen den HG Express wegen Meckerns konnte man zwar sogar in Unterzahl nochmals 15 Sekunden vor dem Ende zum 29:29 ausgleichen, doch der in der Schlussviertelstunde überragende Patrick Schneider erzielte mit unglaublichen Willen kurz vor Schluss den viel umjubelten 30:29 Siegtreffer für die Mannschaft von Trainer Uwe Keilhammer.

Nun gilt es die nächsten zwei Wochen zu nutzen, um an den Schwächen zu arbeiten. Aufbauend auf eine sehr gute Halbzeit ist sicherlich weiterhin jeder Gegner schlagbar, man muss nur über 60 Minuten konstanter spielen und in spielentscheidenden Situationen mehr Coolness an den Tag legen.

HG Express: Oliver Edenharter (TW), Ludwig Pilsl, Matthias Fochler 5, Stephan Obenhofer, Bene Lindner 3, Denis Vasold 2, Albert Anzinger, Martin Kaufmann 6, Fabian Rauch 6, Jonas Malik, Dominik Ferstl, David Hillert 7

 

 

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