Handball auf dem Tangrintel

HG-Express gewinnt erstes Testspiel

Nach ca. einem halben Jahr ohne Spiel bestritt der HG-Express vergangenen Sonntag sein erstes Testspiel in der durch Corona verkürzten Saisonvorbereitung. Da man noch auf die Genehmigung der Stadt Hemau wartet, waren leider noch keine Zuschauer in der Tangrintelhalle zugelassen, dennoch freuten sich die Spieler endlich wieder das Spieltrikot überzuziehen zu können.

Das Duell gegen den TSV Gaimersheim startete ausgeglichen. Bis zum Stand von 4:4 war es ein offener Schlagabtausch, wobei man beiden Teams noch die Unsicherheiten am Ball anmerkte. Mit einem kurzen 3:0-Lauf zog die HG auf 7:4 davon, doch leider verpassten es die Tangrintler den Lauf weiter vorzuführen. Vor allem in der Defensive, die in dieser Vorbereitung noch wenig zum Zug kam, tat man sich an einigen Stellen noch schwer. Bis zur Halbzeit blieb der Abstand zu Gaimersheim bei zwei Toren (15:13).

Kurz nach Wiederanpfiff konnte der Gast aus Oberbayern mit einigen einfachen Toren wieder den Ausgleich herstellen. Doch dabei blieb es nur kurz. Ab der 40. Minute zwangen die Hemauer den TSV vermehrt zu Rückraumwürfen, welche entschärft werden konnten. So baute der HG-Express die Führung bis zu Minute 50 auf fünf Tore aus. Der Vorsprung wurde bis zum Schlussstand von 29:25 verwaltet.

Es war ein typisches erstes Testspiel, in dem sich natürlich noch einige Unsicherheiten zeigten. Dennoch kann die Mannschaft auf die Leistung aufbauen. Bereits am kommenden Donnerstag kann sich das Team nochmals beweisen, wenn die SG Regensburg III zu Gast ist. Am 03.Oktober gibt es dann das Rückspiel in Gaimersheim, ehe der HG-Express am 11.Oktober beim TV Wackersdorf in die Saison startet.

Aufstellung: TW Leonard Malik; TW Lukas Ferstl; TW Thomas Maußhammer; Henrik Fuchs (6); Marco Kiendl (5/2); Valentin Janes (4); Niklas Lehner (3); Dennis Mößl (3); Marco Ferstl (2); Sebastian Böhm (2); Stephan Obenhofer (2/1); Jonas Malik (1); Thomas Paßberger (1); Fabian Peter; Leon Lindner

HG-Ladys feierten Meisterschaft und BOL-Aufstieg

Hemau (ko). Unter Einhaltung der Corona-Regeln feierte die Damenmannschaft der HG Hemau/Beratzhausen, nach zwei vorangegangenen Testläufen unter dem Motto: „Wir haben es geschafft“ und „BOL wir kommen“, am Samstag zum dritten und vierten Mal ihre Meisterschaft in der Bezirksliga Ost und damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den direkten Aufstieg in die Bezirksoberliga, der höchsten Liga im Handballbezirk Ostbayern. Start zum offiziellen Teil mit geladenen Gästen war am Samstagnachmittag auf der Stadtplatzterrasse bei „El Coyote“ und die Fortsetzung folgte am Abend mit vielen Fans in der Gartenlaube des Gasthauses „Deglbauer“.

Als Ehrengäste konnte Meistertrainer Gerhard Vasold mit seinem Damenteam unter anderem Bürgermeister Herbert Tischhöfer, Trikotsponsor und Bürgermeister Michael Raßhofer, Handball-Abteilungsleiter Dominik Ferstl, die Vorsitzenden Karl Ferstl vom Handball-Förderverein und Robert Obenhofer vom HG-FanClub sowie Athletiktrainer Dr. Volker Tzscheetzsch, Schiedsrichter Huber Lechner (Sam), Sponsor Stefan Pfeiffer und die ehemalige Damentrainerin Ricarda Ortkras begrüßen.

Auf die besonderen Leistungen der HG eingehend, betonte Vasold, dass dieses Kunststück, Aufstieg in die BOL, vor 10 Jahren zum 30-Jährigen der ersten Herrenmannschaft gelang und nun in der Saison 2020 zum 40-jährigen der HG Hemau/Beratzhausen könne die erste Damenmannschaft diesen Erfolg feiern und in besonderem Outfit genießen. Trotz vorzeitigem Saisonende zwecks der Corona-Krise wurden die HG-Ladys zurecht Meister, denn schon zum Saisonauftakt stand auf seinem Geheim-Zettel „Wir werden Meister“. Ausschlaggebend war im Nachhinein wohl das tolle Heimspiel gegen Mintraching und auch die gute Jugendarbeit von Thomas Kollmer beim Landesligisten weibliche A-Jugend machte sich bemerkbar. Mit Freude und Optimismus sehe Vasold der BOL-Saison 2020/21 entgegen und prognostizierte gute Aussichten im Kampf gegen die ostbayerische Handball-Elite. Kämpfen, Zusammenhalten und Fan-Unterstützung bis zur letzten Spielminute, sind Voraussetzung für das Ziel Klassenerhalt.

Bürgermeister Herbert Tischhöfer überbrachte die Glückwünsche der Stadt Hemau, sicherte seine Unterstützung zu und forderte im Hinblick auf die bevorstehenden Aufgaben zum Zusammenhalt auf. Damit erlange der Tangrintel als Handball-Hochburg weit über die Grenzen Hemaus hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad. Unter bestimmten Voraussetzungen und Auflagen könne die Tangrintelhalle wieder zum Training genutzt werden.

Handball-Abteilungsleiter Dominik Ferstl überreichte offiziell die Meisterurkunde des BHV an Spielführerin Eva Pfeiffer und erinnerte, dass auch die männliche C-Jugend Bezirksliga-Meister wurde. Sein Dank galt der Stadt für die Hallenöffnung und den Damen für das gute Miteinander. Das angestrebte Ziel kann nur gemeinsam erreicht werden, betonte er.

Auch Fördervereinsvorsitzender Karl Ferstl lobte die herausragende Leistung der HG-Damen und versprach auch weiterhin die finanziell erforderliche Unterstützung. Dabei erinnerte er an den Bundesliga-Handball zum Jahresauftakt in der Tangrintelhalle anlässlich 40 Jahre HG Hemau/Beratzhausen.

Aus der Sicht des Handball-Fanclub resümierte Vorsitzender Robert Obenhofer die Topleistung über die gesamte Saison. Im Namen aller Fans dankte er für die spannenden Spiele und gratulierte mit 500 Euro zur Meisterschaft und Aufstieg.

Von der Damenmannschaft überreichten Eva Pfeiffer, Michaela Bleicher und Lisa-Marie Vasold an den Superfan Lisa Obenhofer und Betreuerin Barbara Vasold je einen Strauß Blumen. Trainer Gerhard Vasold erhielt als Geschenk eine Sporttasche sowie Organisationstalent und Pressebeauftragte Eva Pfeiffer ein Präsent. Mit einem Essen endete der offizielle Teil der Meisterfeier, bevor am Abend beim Deglbauer mit den Fans stimmungsvoll weiter gefeiert wurde.

Zum erfolgreichen Damenteam zählen: Polina Guwa, Melissa Kutschke, Martina Ferstl, Paula Hardt, Lisa-Marie Vasold, Tina Binner, Mona Ortkras, Nicole Heppler, Elisabeth Wimmer, Michaela Bleicher, Franziska Löffler, Eva Pfeiffer, Hannah Donauer, Marie Hardt, Sabine Bauer, Jessica Guwa, Susann Hierl, Carmen Maerle, Kristin Meier. Aber auch Marie-Luise Necker, Anja Silberhorn, Theresa Mayer, Pauline Baumer, Anna Ferstl, Anna Schmitt und Maria Hofmann von der letztjährigen weiblichen A-Jugend wären noch aussichtsreiche Kandidatinnen für das Topteam. Als Belohnung für ihre Top-Leistung unternehmen die Top-Girls einen Trainingsaufenthalt beim Almstadl in Wagrain.

Die Ehrengäste von links: Die beiden Bürgermeister Michael Raßhofer und Herbert Tischhöfer, Karl Ferstl, Dr. Volker Tzscheetzsch, Robert Obenhofer, Wolfgang Ortkras und Gerhard Vasold

Die Handball-Damen beim Stehempfang mit ihrer ehemaligen Trainerin Ricarda Ortkras (rechts).

Als starkes Team präsentiert sich die Damenmannschaft samt Sponsoren und symbolisiert auf den Treppen der Stadtplatzterrasse den Aufstieg in die ostbayerische Handball-Elite.

Das erfolgreiche Damenteam mit Trainer in Feierlaune.

Text/Foto: Alfons Kollmer

Rückblick und Zusammenfassung der Handball-Saison 2019/20

Hemau (ko). Obwohl die Handball-Saison 2019/20 aufgrund der Ausgangsbeschränkung wegen des Coronavirus vorzeitig beendet wurde, haben zwei Mannschaften der HG Hemau/Beratzhausen meisterliches geleistet. Eine Sensation gelang der ersten Damenmannschaft, die als Meister der Bezirksliga Ost erstmals in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Bezirksoberliga schaffte. Mit einem 18:0-Durchmarsch holte die männliche C-Jugend in der Bezirksliga Nordost verlustpunktfrei den Meistertitel. Am höchsten, in der Landesliga Nord, war die weibliche A-Jugend unterwegs. Außer Konkurrenz spielten die Herren-Reserve und die zweite Damenmannschaft in der AK-Staffel. Insgesamt hatten die Handballer vom Tangrintel mit zwei Herren- und zwei Damenteams, einer wA- und mC-Jugend, sowie einer männlichen und weiblichen D-Jugend, einer gemischten E-Jugend und den Minis zehn Mannschaften im Handball-Bezirk Ostbayern zum Spielbetrieb gemeldet.

Mit David Hillert (1459), Benedikt Lindner (1374), Reinhard Lindner (1349), Stephan Obenhofer (1255), Boris Kollmer (1148), Jonas Malik (1088) und Tim Vasold (1018) haben bereits sieben HG‘ler die Tausender-Tormarke überboten.

Torschützenkönige wurden Henrik Fuchs 70, Luis Mayerhöfer 19, Lisa-Marie Vasold 58+27, Carmen Maerle 74, Tim Zimbelmann 61, Noah König 76, Emma Hirn 54, Louis Maerle 43, Jakob Feuerer 8. Als Top-Scorer der Saison hat Noah König mit 126 Treffern (50 mC und 76 gE) als Einziger die Hunderter-Marke überboten.

In 10 HG-Mannschaften wurden 114 Spielerinnen und Spieler eingesetzt. Davon spielten: 4 in drei Mannschaften, 24 in zwei Teams und 86 in einer Mannschaft. Insgesamt brachten es 146 Aktive in 100 Punktspielen auf 1015 Einsätze und erzielten dabei 1968 Tore. 286 Siebenmeter wurden erzielt bzw. gehalten.

HG-Express: Wieder in die Bezirksliga West verschoben, hatte der junge HG-Express mit den Trainern Thomas Kollmer, Wolfgang Böhm und Jonas Malik, später kam noch Thomas Peter hinzu, von Beginn an keine großen Ambitionen in der Saison 2019/20. Mit 19 Aktiven wurden 16:14 Punkte und 468:429 Tore erzielt. Nach 8 Siegen und 7 Niederlagen entsprach der fünfte Platz nicht den Erwartungen. – Alle 15 Spiele absolvierten Dennis Mößl (65 Tore), Stephan Obenhofer 58, Leon Lindner 24, TW Leonard Malik 9, gefolgt von Torschützenkönig Henrik Fuchs (14 Einsätze/70 Tore), TW Lukas Ferstl 14/8, TW Thomas Maußhammer 14/7, Valentin Janes 13/50, Marco Ferstl 13/32, Thomas Paßberger 13/32, Sebastian Böhm 12/47, Niklas Lehner 12/23, Marco Kiendl 7/42, Fabian Peter 7/9, Alexander Böhm 6/8, Jonas Malik 3/3, Fabian Schweiker 3/3, Ludwig Pilsl 2/2, Adrian Meindl 2.

Herren-Reserve: Außer Konkurrenz spielte der „BigBlock“ in der AK-Staffel und belegte nach 4 Turnieren mit 2 Siegen, 4 Niederlagen und zwei 0:X (nicht angetreten) mit 4:12 Punkten und 108:111 Toren den 5. Platz. 18 Spieler kamen zum Einsatz. Die beste Trefferquote bei 6 Einsätzen hatte Luis Mayerhöfer mit 19 Toren, gefolgt von Ludwig Pilsl 6/9, Johannes Rappl 6/5, Andreas Nutz 4/13, Michael Ehrl 4/12, Thomas Hanfstingl 4/4, Michael Maerle 4/2, Dieter Hierl 4/1, TW Alexander Waldhier 4, David Hillert 3/15, Valentin Janes 2/10, Boris Kollmer 2/6, Leonard Malik 2/6, Benedikt Lindner 2/5, TW Lukas Ferstl 2/1, TW Thomas Maußhammer 2/1, Peter Mayerhöfer 2, Denis Vasold 2.

Frauen I: Als Überflieger kann die erste Damenmannschaft mit Trainer Gerhard Vasold bezeichnet werden, die nach der Bezirksklassen-Meisterschaft 2018 im zweiten Anlauf in der Bezirksliga Ost 2020 erneut einen Meistertitel holte und damit erstmals in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft hat. Insgesamt kamen 18 Spielerinnen zum Einsatz, die nach 11 Begegnungen eine Bilanz von 9 Siegen und 2 Niederlagen, sowie 18:4 Punkte und 261:224 Tore vorweisen konnten.Alle 11 Einsätze bestritten Torschützenkönigin Lisa-Marie Vasold mit 58 Treffern, Elisabeth Wimmer 44 und Tina Binner 16, gefolgt von Paula Hardt 10/55, Eva Pfeiffer 10/18, Mona Ortkras 10/13, Polina Guwa 10/1, TW Michaela Bleicher 10/15, Nicole Heppler 9/16, Marie Hardt 9/8, TW Franziska Löffler 7/3, Sabine Bauer 4/6, Hannah Donauer 3/26, TW Susann Hierl 5/3, Carmen Maerle 2, Kristin Meier 1, Martina Ferstl 1, Jessica Guwa 1.

Frauen II: Außer Konkurrenz in der AK-Staffel spielend belegte die zweite Damenmannschaft nach 6 Spielen mit 5:7 Punkten und 122:119 Toren, bei 2 Siegen, 1 Remis und 3 Niederlagen den 3. Platz. – Eigentlich waren es 4 Siege in 7 Spielen, doch eines wurde zurückgezogen und eines als Niederlage gewertet. 22 Spielerinnen überwiegend aus der Ersten und wA kamen zum Einsatz. – 7 Spiele und 9 Tore hat TW Susann Hierl auf ihrem Konto, gefolgt von Marie Hardt 5/19, Elisabeth Wimmer 4/17, Polina Guwa 5/10, TW Franziska Löffler 5/11, Lisa-Marie Vasold 4/27, Paula Hardt 3/16, Marina Feuerer 3/14, Nicole Heppler 3/14, Tina Binner 3/11, Mona Ortkras 3/8, Sabine Bauer 3/7, Theresa Mayer 3/7, Samira Bauer 3/3, Jessica Guwa 3/1, Hannah Donauer 2/7, Eva Pfeiffer 2/4, Kristin Meier 1/2, TW Michaela Bleicher 1/2, Maria Hofmann 1, Marie-Luise Necker 1, Victoria Behme 1.

wA-Jugend: Obwohl das Team von Trainer Thomas und Sabine Kollmer in der Handball-Elite kaum Fuß fassen konnte, zählten der Auftaktsieg gegen MTV Stadeln und der Heimsieg gegen TS Herzogenaurach zu den Highlights der HG-Mädels in der Landesliga Nord. 14 von 16 Spielen wurden von 12 Aktiven absolviert und dabei 4:26 Punkte und 349:445 Tore erzielt. – Bei 12 Einsätzen verzeichnet Carmen Maerle mit 74 Toren die beste Trefferquote, gefolgt von Sabine Bauer 14/68, Marie-Luise Necker 14/59, Kristin Meier 14/36, Anja Silberhorn 14/33, Theresa Mayer 14/31, TW Susann Hierl 13/29, Pauline Baumer 12/5, Paula Hardt 5/25, Anna Ferstl 5/1, TW Anna Schmitt 5/5, Maria Hofmann 4/7.

mC-Jugend: Ohne ihr letztes Spiel, wegen dem Coronavirus, austragen zu müssen, legte das 12er-Team der Trainer Wolfram Lindner und Jonas Malik einen verlustpunktfreien Titelgewinn hin und wurde nach 9 Spielen mit 18:0 Punkten und 254:164 Toren Meister der Bezirksliga Nordost. – Alle 9 Einsätze absolvierten Goalgetter Tim Zimbelmann mit 61 Toren, Noah König 50, Willy Bauer 37, Leon Niebler 22, Theo Lindner 21, Simon Meier 16 und TW Anton Eichenseher 11, gefolgt von Florean-Viktor Iancu 8/17, Ludwig Höfele 8/9, Paul Listl 7/7, Sven Graf 6/10, Luis Lammert 2/3.  

wD-Jugend: Mit einem zweiten Platz in der Vorrunde gelang der weiblichen D-Jugend mit den Trainerinnen Stephani Bauer und Hannah Donauer der Aufstieg in die Bezirksliga-Hauptrunde. – Bei 12 Einsätzen wurde Emma Hirn mit 54 Treffern Torschützenkönigin, gefolgt von Victoria Guwa 13/23, Liana Kirchgessner 13/6, Kim Bauer 13/4, Julia Selent 13/1, Alina Hartung 13, Hannah Zupfer 13, TW Julia Eichenseher 11/11, Delicia Pagan-Arroyo 10/13, Isabel Killer 9/2, Annika Moser 4, Lena Ferstl 3.

mD-Jugend: Nach dem dritten Platz in der Vorrunde war im Team von Sebastian Böhm und Nicole Heppler in der Hauptrunde die Luft raus. – Überragend Noah König, der bei 11 Einsätzen 76 Tore erzielte, gefolgt von Lukas Orlamünder 13/5, Enrico Babczinski 12/3, Sebastian Körbler 11/4, Maximilian Hanfstingl 11/2, Janis Orlamünder 11/1, Matteo Liebl 9/16, Nick Beslmeisl 7/21, Laurens Geißendörfer 7/1, Jonathan Hrdy 7, Moritz Herrlitz 5, Maximilian Schäffer 2.

gE-Jugend: Sieben Erfolge feierte das Team von Michael und Carmen Maerle in der Vor- und Rückrunde bei 5 Turnieren und war personell mit 18 Aktiven gut besetzt. – Alle 10 Spiele waren Torschützenkönig Louis Maerle mit 43 Treffern und Benedikt Donauer mit 19 Toren im Einsatz, gefolgt von Maximilian Schäffer 8/10, Eric Hinkel 8/5, Franzi Bezold 8/3, Annika Moser 8/2, Leonard Hämmerl 8, Lena Paulus 8, Matthias Hanfstingl 8, Aleksandra Durdevic 6/7, Simon Schäfer 6, Johann Weigert 6, Jamilia Pagan-Arroyo 4/9, Lena Ferstl 2, Sebastian Härtel 2, Ilja Ross 2, Imran Berg 2, Marlene Wall 2.

Minis: Eigentlich sind die Minis ein wichtiger Baustein in der Handball-Familie, denn hier wird der Grundstein für künftige Handballtalente gelegt. Doch leider wurde nur ein Turniertag halbwegs dokumentiert. Lediglich Jakob Feuerer 2/8, Jonas Paulus 2/4 und Luiz Mößl 2/4 wurden erwähnt. Der Rest fehlt für immer in der „ewigen Einsatz- und Tor-Statistik“.

HG-Ladys können Aufstieg in die Bezirksoberliga feiern.
Männliche C-Jugend ungeschlagen Meister der Bezirksliga.

Text/Foto: Alfons Kollmer

BOL-Aufstieg der HG-Damen

Hemau (ko). Einen gigantischen Erfolg können die Handball-Ladys vom Tangrintel feiern. Erstmals in der Vereinsgeschichte der HG Hemau/Beratzhausen hat eine Damenmannschaft den direkten Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft, der höchsten Liga im Handballbezirk Ostbayern.

Bereits in der Saison 2017/18 kündigte sich der Höhenflug im Damenhandball bei der HG Hemau/Beratzhausen mit der Triple-Meisterschaft der Damen sowie der weiblichen A- und B-Jugend an. Von der Bezirksklasse kommend, als Neuling in der Bezirksliga Ost, wollten die HG-Damen bereits in der Saison 2018/19 dann auch gleich den Durchmarsch erzwingen, doch es blieb beim dritten Platz. Trotz schwerer und stets auch leichterer Verletzungssorgen während der gesamten abgelaufenen Saison, hatte das Team von Trainer Gerhard Vasold bereits zum Saisonstart ein klares Ziel vor Augen, nämlich Aufsteiger 2019/20. Mit viel Kampfgeist und der Parole: „Zamspün.Zamhaltn.Zamghern“, ist dies auch eindrucksvoll gelungen.

Nachdem der Bayerische Handball-Verband wegen des Coronavirus den vorzeitigen Abbruch der Saison 2019/20 beschlossen hat, wurden die Tabellenplatzierungen anhand der Quotientenregelung (QR) errechnet. Drei Spiele standen für die HG-Damen in der Bezirksliga Ost noch auf dem Spielplan. Gegenüber dem einzigen Mitkonkurrenten FC Neunburg haben die Tangrintlerinnen zwar ein Spiel weniger, aber dafür drei Punkte mehr auf dem Konto. Deshalb war auch die Berechnung der Meisterschaft in der Bezirksliga Ost eindeutig. 11 Spiele, 18:4 Punkte und 261:224 Toren ergaben eine QR von 163,6 und damit war der Titelkampf entschieden.

Unter dem Motto: „Wir haben es geschafft“ und „BOL wir kommen“ soll auch eine Aufstiegsparty mit einem Dank an alle tollen Fans zur gegebenen Zeit nachgeholt werden. Aufgrund dieses riesigen Erfolges stellt sich nun wohl die Frage, ob künftig die Stadionzeitung auch/oder zu den Heimspielen der BOL-Damen erscheinen soll. Denn zur Meisterschaft, Titelgewinn und Aufstieg gratuliert auch die HG-Abteilungsführung, der Handball-Förderverein, der Fan-Club, der „7-Meter“ und die Hemauer-Woche.

Das erfolgreiche Damenteam, von links, stehend: Polina Guwa, Melissa Kutschke, Martina Ferstl, Paula Hardt, Lisa-Marie Vasold, Tina Binner, Mona Ortkras; kniend: Nicole Heppler, Elisabeth Wimmer, Michaela Bleicher, Franziska Löffler, Eva Pfeiffer, Hannah Donauer; nicht auf dem Foto: Marie Hardt, Sabine Bauer, Jessica Guwa, Susann Hierl, Carmen Maerle, Kristin Meier.

Text/Foto: Alfons Kollmer